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Rudi Kuke

Haldensleben

03904-40147


Biografie

Geboren 1934 in Massin, Krs. Landsberg an der Warthe. Ab 1940 besuchte er die dortige Grundschule bis Dez. 1944 und nach der Vertreibung nahm er in Born Krs. Haldensleben den Grundschulunterricht wieder auf. Nach Abschluss der Grundschule absolvierte er die Freiherr-vom-Stein-Oberschule in Weferlingen und legte dort auch sein Abitur ab. Ein Jahr Forstfacharbeiterlehre im Raum Haldensleben und neun Semester Studium an der Forstwirtschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität in Eberswalde mit Abschluss Diplom-Forstingenieur (1958) folgten. Seine zwei Jahre Assistentenzeit verbrachte er im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Haldensleben und von 1961 bis 1983 war er im Institut für Forsteinrichtung und Standortserkundung - später VEB Forstprojektierung - Potsdam als Standortserkunder und Forsteinrichter beschäftigt. Anschließend übernahm Rudi Kuke die Oberförsterei Calvörde im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Haldensleben und nach der Wiedervereinigung als Forstamtsleiter das Forstamt Calvörde (Flechtingen), das er bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1999 leitete.
Seit 1955 ist er verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Sohn Dirk ist als Berufsoffizier bei der Bundeswehr und seine Tochter Iris als Mathe- und Physiklehrerin tätig.
Vater und Bruder wurden von den Russen verschleppt. Der Vater kam wenige Monate nach seiner Verschleppung in Russland um. Seine Mutter starb 1990 nach langer Krankheit. Sie ergänzte noch in den 60-er Jahren seinen Erlebnisbericht über den Einmarsch der Russen in seinen Heimatort bis hin zur Vertreibung. Während der Drucklegung des Buches kam die Nachricht vom Deutschen Roten Kreuz in München, dass der Bruder Heinz bereits 1946 in Russland verstorben ist.

Bibliografie

Nachts als die Russen kamen..., 2004, Halle, projekte verlag 188
Herausgeber und Mitautor des "Borner Heimatblattes" und der "Massiner Reminiszenzen"


Arbeitsgebiete


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