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Gerda Dalipaj

Quedlinburg

gerda.dalipaj@gmail.com


Biografie

Gerda Dalipaj wurde am 24. Oktober 1977 in Albanien geboren. Sie stammt aus einer Familie, die während der kommunistischen Diktatur verfolgt wurde. Sie studierte Ethnologie und Psychologie in Tirana und arbeitete 2003-2009 am dortigen Institut für Kulturanthropologie und lehrte an den Universitäten von Elbasan und Tirana. 2016 promovierte sie am Institut für Vergleichende Ethnologie des Mittelmeerraums der Universität Aix-Marseille zur Thematik der postkommunistischen Transition und Migration in ihrem Heimatland. Sie veröffentlichte Artikel zu diesem Thema in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie Focaal und Ethnologia Balkanica. Außerdem ist sie Mitbegründerin und -leiterin des Centre for Historical and Anthropological Studies on Albania.

 

Bibliografie

Als Dichterin zählt Gerda Dalipaj zur postkommunistischen Generation kritischer Dichterinnen in Albanien. Bisher sind von ihr drei Gedichtbände in albanischer Sprache erschienen: "Sonnenaufgangsaugen" (1996), "Das Lösen der Knoten" (2009) und zuletzt "Tranzivor" (2012). Hauptthemen ihrer Gedichte sind gender-Ungleichheit, Migration und die Alltagswelten des Postkommunismus. Ihre Gedichte wurden in albanischen Literaturzeitschriften ("Aleph") und in Übersetzung in deutschen und österreichischen Literaturzeitschriften ("Ort der Augen", "Manuskripte", "Keine Delikatessen") veröffentlicht. Lesereisen und Workshops führten sie nach Österreich und in ihre Heimat Albanien. Seit 2010 lebt Gerda Dalipaj in Deutschland, arbeitete als Journalistin für das Netzwerk n-Ost und ist seit 2017 in der Flüchtlingshilfe und in Initiativen zum interkulturellen Austausch tätig. Derzeit arbeitet sie an einer Anthologie mit Lebensgeschichten von Geflüchteten und an ihrem ersten Roman "Der griechische Wolf", einer Geschichte im griechisch-albanischen Grenzgebiet.


Arbeitsgebiete


Themenangebote


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