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Ort der Augen

„Ort der Augen“, die „Blätter für Literatur aus Sachsen-Anhalt“, erscheinen seit mehr als 20 Jahren. Sie sind damit eine der wenigen Literaturzeitschriften, die die Anfangseuphorie überstanden haben und über einen längeren Zeitraum Autoren und Leser binden konnten.

Die Zeitschrift stellt sich das Ziel, über neue Literaturentwicklungen zu informieren, Literatur beispielhaft zu präsentieren und dabei insbesondere Autoren aus Sachsen-Anhalt ein Podium zu geben, sich vorzustellen und die Wirkung ihrer Literatur zu testen. Sie ist damit, wie es in einer Besprechung in der Oldenburgischen Volkszeitung hieß, zu einer „literarischen Visitenkarte Sachsen-Anhalts“ geworden, der „ehrgeizigsten Literaturzeitschrift aus Sachsen-Anhalt“, die sich „längst einen festen Platz im bunten Spektrum vergleichbarer Periodika erobert hat“.

Ziel der Zeitschrift ist es, dem interessierten Leser eine Auswahl neuer und unveröffentlichter Texte anzubieten, die es möglich macht, sich über Literaturentwicklung zu informieren, neue Autoren zeitig kennen zu lernen und zu erfahren, woran bekannte Autoren arbeiten.

Mehr als 400 Autoren wurden bisher vorgestellt, darunter Dichter aus allen Bundesländern, Übersetzungen von Autoren aus mehreren europäischen Ländern, Asien, Afrika und Südamerika, sowie deutschsprachige Dichtung aus dem Ausland.

Wenn damit auch gewichtige Akzente aus der Weltliteratur gesetzt wurden, ist publizistischer Schwerpunkt doch die Literatur aus Sachsen-Anhalt. Das zeigt sich darin, dass in jeder Ausgabe Autoren aus dem Bundesland vorgestellt werden, neben Prosa, Lyrik und Dramatik auch die Essayistik ihren Platz hat und in einigen Rezensionen Neuerscheinungen benannt werden. Nach und nach wurden „diese Blätter aus Sachsen-Anhalt von einer Sammlung junger landeseigener Autoren zu einer spannenden Alt-Jung- und Ost-West-Mischung“ (Ossietzky). Ein Konzept, das auch in Zukunft so verfolgt werden soll.

Ein besonderes Augenmerk wurde von Anfang an auch auf Kunst – Grafiken, Malerei, Fotografie – gelegt. In jeder Ausgabe erhalten ein bildender Künstler mit seinem Schaffen oder ein Kunstprojekt Platz, um Wirkungen zu erzielen. Die Blätter sind damit „übersichtlich, handhabbar – und manchmal auch ästhetisches Ereignis, dem Namen ‚Ort der Augen’ entsprechend. Man mag diese drei Worte auch auf eine literarische Sinnlichkeit, auf Authentizität und eine reiche Phantasie beziehen, denen offensichtlich die hier verlegte Literatur gerecht werden will.“ (Biskupek) „Ein Ort der Augen in einer Zeit der Füße.“

„Ort der Augen“ wird vom Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. im dr. ziethen verlag Oschersleben herausgegeben und erscheint vierteljährlich. Redakteuer dieser Literaturzeitschrift ist André Schinkel. Zum Redaktionsbeirat gehören: Wilhelm Bartsch, Hans Georg Bulla, Peter Gosse, Torsten Olle, Richard Pietraß und Simone Trieder.

Weitere Informationen und Abonnement über: www.dr-ziethen-verlag.de