Das Fenster in die Literatur
Sachsen-Anhalts

Dezember 2022
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Renate Sattler

Magdeburg

Telefon: 0157 3158 4212

Email: renate.sattler@ymail.com

Web: http://www.renatesattler.com


Biografie

1961 in Magdeburg geboren. 1984 - 87 Studium der Kulturwissenschaft in Meißen. Arbeit als kulturpolitische Mitarbeiterin in der Akademie für Bildung und Kulturförderung. Nach Abwicklung dieser Einrichtung, Gründung des Arbeitskreises Vierte Welt. Tätigkeit als dessen Koordinatorin für entwicklungspolitische Bildung.

Seit 2007 freiberufliche Autorin. Seit 2011 Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller – Landesverband Sachsen-Anhalt.

Gründerin des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller Sachsen-Anhalt e. V. und dessen Vorsitzende.

Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

 

2012 Schulschreiberin des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt e. V. an der SEK „Maxim Gorki“ in Schönebeck.

Von 2014 bis 2019 Leiterin der Schreibwerkstatt der „Flinken Federn“ an der Grundschule „Am Brückfeld“ in Magdeburg im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“, Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in den Projekten „Wie aus Worten Schmetterlinge werden“ und „Kulturschatzkiste“.

2021 Leitung der Schreibwerkstatt an der SEK „Maxim Gorki“ in Schönebeck im Projekt „Kindsein“ des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt e. V.

 

Stipendien

2021 Stipendium der Stiftung Literatur – begründet von Dieter Lattmann für den Roman „Das Muschelgewand“

2021 Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt „Kultur ans Netz“

2012 Aufenthaltsstipendium - Kunstverein Röderhof

2008 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt

2002 Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt

 

Auszeichnungen

Teilnahme am Internationalen „Cocktail di Versi“ in Bari 2018

Teilnahme am Poesiefestival in Banja Luka 2016

Teilnahme am Poesiefestival „Am Anfang war das Wort“ in Armenien 2013

 

Bibliografie

Das Muschelgewand, Roman, Verlag Edition AV, Bodenburg, 2021

Feuer und Polarlicht, Erzählungen, Verlag Kulturmaschinen, 2021

Kanadischer Sommer – Zu Gast bei Irokesen und Delaware – Reisetagebuch, Erzählung, Verlag Edition AV, Bodenburg, 2018

Seeadlerin, Erzählung, Verlag T. Serocki, 2017

Risse im Gesicht, Roman, Edition AV, Lich, 2016 – Der Roman wurde für den Hotlist-Literaturpreis nominiert.

Zündblättchen Nr. 62, Lyrik, Überelbische Blätter für Kunst und Literatur. Edition Dreizeichen Meißen, 2014

Das Schweigen des Quetzals, Lyrik, Elbe-Havel-Verlag, Havelberg, 2013

Stipendiatenheft, Erzählungen und Gedichte, Kunstverein Röderhof, 2012

Das Sandgemälde, Erzählungen, Elbe-Havel-Verlag, Havelberg, 2010

Zwischen entwurzelten Steinen, Lyrik, Verlag Janos Stekovics, Halle, 2007 (gefördert vom Land Sachsen-Anhalt)

 

Gedichte in Literaturzeitschriften und Anthologien in Armenien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Italien, Montenegro, Polen, Russland, Serbien und Syrien.

 

Veröffentlichungen in Anthologien

… unterwegs ins Grenzenlose. Verlag Kulturmaschinen, 2020

Der Krieg brach wirklich aus ... Gespräch mit und über Edlef Köppen. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2013

Zaubersprüche und Sachsenspiegel. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 2010

Zwanzig Jahre danach. Projekte Verlag Cornelius GmbH Halle, 2009

 

Herausgaben

Die Giraffe im Blumenbeet. Schüleranthologie der Grundschule „Am Brückfeld“. Dorise Verlag 2019

Worte fliegen. Schüleranthologie der Grundschule „Am Brückfeld“. Elbe-Havel Verlag. 2017

Goldpunkte öffnen. Schüleranthologie der Grundschule „Am Brückfeld“ 2015. Elbe-Havel Verlag. 2015

Geschichten aus der Salzblumenstadt. Schülertexte des Schulschreiberprojektes des Friedrich-Bödecker-Kreises 2013. Dorise-Verlag Erfurt. 2013

 

Arbeitsgebiete:

Roman, Erzählung, Lyrik, Kinderbuch, Nachdichtung

Themenangebote:

Lesung für Schüler ab der 8. Klasse aus dem Erzählungsband "Feuer und Polarlicht"

zu den Themen Migration, Uranbergbau, Umgang mit unserer Natur, Auseinandersetzung mit Neofaschismus


Vorstellung des Romans „Das Muschelgewand“ und Diskussion zur

- Auswanderung und Einwanderung zu verschiedenen Zeiten (19. Jahrhundert aus Deutschland nach

  Amerika, Einwanderung 2015);

- Auseinandersetzung mit den Folgen des Kolonialismus in der heutigen Zeit,

- dem Verhältnis der Generationen zueinander


Lesung für Schüler ab der 10. Klasse  aus dem Roman „Risse im Gesicht“:

Die sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind die Zeit, in der Marion Gabriel, Protagonistin des Romans „Risse im Gesicht“ in einem Haushalt aufwächst, in dem die Männer fehlen. Fasziniert lauscht sie den Erzählungen über den Großvater, dessen Schicksal wie ein Schatten über der Familie liegt. Spät erst erfährt Marion, wie der Großvater in der Nachkriegszeit verschwand und warum sie darüber schweigen muss. Dennoch geht sie seinen Spuren nach und erfährt mehr und mehr vom Schicksal unzähliger Menschen, die 1945 von den sowjetischen Besatzungstruppen verschleppt wurden, unter ihnen auch Antifaschisten. Immer quälender wird der Konflikt zwischen individueller Erfahrung und staatlich verordnetem Vergessen, immer quälender auch erlebt sie Widersprüche zwischen sozialistischem Ideal und gesellschaftlicher Realität.


Lesung für Schüler ab Klasse 9

Kanadischer Sommer
- Zu Gast bei Irokesen und Delaware -

ist mehr als das literarische Tagebuch einer Reise an den St.-Lorenz-Strom zu den Irokesen, in die Wildnis, zu den Niagarafällen und in die Appalachen. Die Autorin erzählt von der Lebensweise der Irokesen in heutiger Zeit. Sie schöpft aus Begegnungen und Freundschaften sowie aus der Kenntnis der Kulturen und Geschichte nordamerikanischer Indianer. Fotos von der Landschaft und den Menschen veranschaulichen die Veranstaltung. Originale Lieder der Mohawk werden auf CD eingespielt.